Dyskalkulietherapie

Bei einem Kind mit Rechenschwäche liegen Defizite aus seiner frühkindlichen Entwicklung zugrunde. Wie wir aus der neuesten Hirnforschung wissen, ist das menschliche Gehirn von 0 bis 6 Jahren am lernfähigsten.

Aber auch in jedem Alter verfügt das menschliche Gehirn über eine Plastizität , die es ermöglicht, neue synaptische Verbindungen in unserem Gehirn aufzubauen und damit neue Fähigkeiten zu erwerben.

Konnte sich beim Kind nicht der kardinale und relationale Zahlbegriff entwickeln, bedarf es gezielter und professioneller Förderung mit geeigneten Materialien und lernpsychologischen Methoden, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen.

Mit der Wasserglasmethode® kann ein Dyskalkuliker Zahlen selbst herstellen und Zusammenhänge zwischen den Operationen sehr einfach erforschen und begreifen. Da Dyskalkuliker große Schwierigkeiten in der räumlichen Vorstellung haben, ist es von großem Vorteil, das man Vorstellungsbilder von Zahlen oder Prozessen mit der Wasserglasmethode® vom Kindergarten bis zum Abitur nicht wechseln muss, denn man kann mit der Wasserglasmethode® alle Rechenoperationenn darstellen.

Die Mathematikdidaktik wird durch die Wasserglasmethode revolutioniert - denn Wasser kann man nicht abzählen!

Der Aufforderungscharakter des Schüttens bei der Wasserglasmethode® spricht Kinder an und sie haben sehr viel Spaß beim Experimentieren mit dem farbigen Wasser.

So wird das Tun nicht als Rechnen, das negativ besetzt ist, empfunden, sondern als Spiel und fördert die positive Motivation für das Interesse an der Mathematik.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Rechenschwäche (Dyskalkulie) eines Menschen, der professionelle Hilfe mit der Wasserglasmethode® erhält, in jedem Stadium und Alter behoben werden kann.